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Flexibilität, Verbindung, Kommunikation und Kooperation sind die Leitlinien für die Zukunft der Arbeitswelt.
25 % der Arbeitskräfte in der Schweiz kommen am Morgen im Büro an, ohne einen festen und eigenen Arbeitsplatz zu besitzen: Sie müssen sich zunächst einen Platz suchen und können erst dann mit der Arbeit beginnen. Wobei dann jeden Tag andere Kollegen neben ihnen sitzen. Eine Initiative, von der anzunehmen ist, dass sie den ganzen Tag hindurch die Interaktion, die Kreativität und den Austausch von Informationen fördert. Aber wie ist es darum wirklich bestellt?

Junge Menschen regen zu Veränderungen an,

Neue Technologien, Globalisierung und die Anforderungen junger Arbeitnehmer treiben die Veränderung der Arbeitswelt voran. Auch der einzelne Arbeitsplatz erfährt eine tiefgreifende Umgestaltung.

laut Matthias Thalmann, Teilhaber in der Abteilung für Personalberatung von Deloitte Suisse. „Heute sind die meisten Schweizer Angestellten angewiesen auf digitale Technologie und üben hauptsächlich Aktivitäten mit einer hohen Dichte an Kenntnissen und Kreativität aus, sowie mit einem hohen Anteil von Interaktionen. Die Arbeitswelt von morgen muss diese Charakteristiken berücksichtigen und die Flexibilität, die Zusammenarbeit und den Austausch fördern.“

Die Mehrheit der Schweizer besitzt einen örtlich festen Arbeitsplatz.

Angesichts der wachsenden Verbreitung von flexiblen und beweglichen Arbeitsplätzen wird das Home Office immer beliebter, genauso wie das Job Sharing. Allerdings steht dagegen die Zahl von 77 % der Schweizer Beschäftigten, die über einen örtlich festgelegten Arbeitsplatz verfügen.

Was das Home Office betrifft, so arbeiten 28 % der Beschäftigten weniger als einen Tag pro Woche von zuhause aus, 12 % üben ihre Tätigkeit einen Tag pro Woche unter diesen Bedingungen aus und 27 % mehr als einen Tag.

Dank dieser Flexibilität haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen doppelten Vorteil: Der Arbeitgeber hat weniger örtlich feste Arbeitsplätze, was strukturelle Kosten verringert und wodurch er seinen Angestellten mehr Flexibilität und Vertrauen schenken kann, während die Arbeitnehmer zufriedener sind und sich mehr auf ihren eigenen persönlichen Bereich konzentrieren können.

Schlechte Noten für die Vorgesetzten?

Damit das Konzept der flexiblen Arbeit richtig funktionieren kann, müssen unbedingt zwei Bedingungen erfüllt sein: klare Vorgaben von der Direktion, damit jeder Angehörige eines Unternehmens seine Rechte kennt, sowie Kohärenz zwischen den Managern und den Angestellten.

Gemäß einer von Deloitte durchgeführten Untersuchung haben jedoch nur 55 % aller Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Bestimmungen bezüglich flexibler Arbeit erlassen, während dies bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sogar nur 24 % sind.
Dieser Befund ist ähnlich bezüglich der Umsetzung der flexiblen Arbeit durch die Manager: 56 % von diesen befürworten flexible Arbeitszeiten, aber nur 33 % befürworten eine flexible Arbeitsweise. Im Rahmen der Umwandlung des Arbeitsplatzes ist es von zentraler Bedeutung, dass die Manager mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Mitarbeitern Vertrauen schenken, um auf diese Weise die neue Organisation der Arbeit zu respektieren und mit dem digitalen Zeitalter Schritt zu halten.

Um mehr darüber zu erfahren, können Sie den Bericht von Deloitte konsultieren..

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